Manche Tage streicht man besser aus dem Kalender... erst musste Patricia und Tommi sterben, Stunden später erlebte ich den Albtraum jedes Katzenbesitzers..

Es klingelt an der Türe, eine Dame steht vor mir, wir kennen uns, ich hatten ihr bei einer Katzenvermittlung geholfen. Vorne bei uns auf der Straße liegt eine weiße Katze, tätowiert und himmelblaues Halsband... sie ist tot----ob ich den wüsste, wem sie gehört...

Ja, ich weiß wem sie gehört, es ist Charlotte.

Ich bin fassungslos und unglücklich, im Juni wurde sie angefahren und der vorbildliche Autofahrer hat sich um sie gekümmert und Charlotte viel besucht. Einen Monat mußte das Tier gepflegt und umsorgt werden, zahllose Tierarztbesuche nach Aichach begleiten diesen Weg. Sogar das angeschlagene Auge wurde gerettet, ich hatte wieder ein gesundes Tier mit einem bezaubernden Silberblick...

Ich habe immer zu meinem Mann gesagt:" Charlotte ist mein Lichtstrahl", es war die erste Katze in meinem Leben, die einen Autounfall überlebt hatte.

Es gibt diesen Lichtstrahl nicht mehr.....Renate Loquai

 

 


Tierschutzarbeit kann manchmal bitter und schwer sein! Unser Team erfuhr es diese Woche mit voller Wucht, zwei unserer Schützlinge mussten innerhalb von drei Stunden in den Tod begleitet werden. Tommi starb an Nierenversagen und die kleinen Patricia hatte-wahrscheinlich- eine Missbildung an den Organen. Patrica begleitet ich in den Tod und Tommi wurde von der aufopfernden Dame unserer Pflegestelle behütet. Unser ganzes Team ist traurig, aber!! wir dürfen nicht daran denken, was verloren wurde, wir haben beiden Tieren Wärme, Liebe, gutes Futter und Spielkameraden geschenkt, nicht auszudenken, wenn diese Tiere, die beide Fundtiere waren, in der Kälte auf ihren Tod gewartet hätten.... 

Seien wir dankbar über diesen Weg, so bitter er ist. Renate Loquai



Findus

ein kurzer Tagesbericht.....

Mein Handy klingelt, eine Dame hat in der Nähe von Pöttmes ein kleine Katze gefunden, die sie nicht behalten kann. Krank, verschnupft und unterernährt kam das Tier bei uns an. Gabi, unser neuer Beisitzer, nimmt sich dem kleinen Kater sofort an, gewogen, Augen gesäubert, Ohren behandelt und gefüttert (Aufzuchtmilch mit stumpfer Spritze eingeflöst ) standen auf der Agenda, dann wurde Findus mit Wärmflasche und Rotlicht isoliert. Ab Mittag kommt Findus zu uns in das Wohnhaus, er benötigt Wäre, Nähe und regelmäßige Fütterung.....Willkommen kleiner Findus, Du bist auf der sicheren Seite!

 Findus ist ein Weltmeister in Nahrung aufnehmen. Er schluckt...Gut so kleiner...gemeinsam stellen wir dich wieder auf die Pfoten.

( Folgen Sie dieser Geschichte unter Notfelle)

Renate Loquai Vorstand Katzen helfen Katzen e.V Pöttmes 


 


Die Katze als Haustier- ein Expertentag

Besuch vom Tierschutzverein

 

„Ooooooh wie süß!“ und „Aaaaaaah wie niedlich!“ So klang es an einem Dienstag Vormittag im Klassenzimmer der 2aGt. Was war denn da los?

Im Rahmen des Hsu-Themas Haustiere beschäftigte sich die Klasse unter anderem mit der Katze. An diesem Dienstag besuchte uns eine wahre Expertin und Katzenliebhaberin in der Schule:

Frau Loquai vom Tierschutzverein

„Katzen helfen Katzen e.V. Pöttmes"


Bepackt mit verschiedenen Dingen die man zur Katzenpflege braucht sowie einer Geschichte zum Vorlesen betrat sie das Klassenzimmer und wurde direkt mit Fragen rund um die Katze überhäuft.

Geduldig beantwortete sie alles, was die Kinder wissen wollten, gab hilfreiche Tipps zur Haltung und Pflege der Tiere und erinnerte die Schüler auch daran, dass man es sich wirklich gut überlegen muss bevor man eine Katze ins Haus holt. Nur wer reichlich Zeit hat sich auch um das Tier zu kümmern kann ihm gerecht werden!


Anschaulich schilderte sie uns die Arbeit des Vereins, der sich um ausgesetzte und verletzte Tiere kümmert. Dabei zeigte sie Fotos, bei denen den Kindern die erwähnten Entzückungsrufe entfuhren. Besonders angetan hatte es ihnen eine Katzenmama mit ihren sieben(!) Kindern. Da die Mutter sich weigerte diese zu versorgen wurden alle sieben von Frau Loquai persönlich mit der Flasche aufgezogen.

Zwei Stunden vergingen wie im Flug. Zu jedem Bild erzählte uns unsere Expertin genau, welches Schicksal die betreffende Katze erleiden musste und wie sie in das Katzenhaus in Pöttmes kam. Am liebsten hätten sich die Kinder sofort auf den Weg gemacht um die Katzen dort zu besuchen und bei der Pflege zu helfen. Da das natürlich nicht gleich möglich war lud uns Frau Loquai ein das Katzenhaus zu besuchen, sobald es ganz fertiggestellt ist.

Diese abwechslungsreichen Stunden waren für uns völlig kostenfrei. Wichtig war der Tierliebhaberin nur, dass sie den zukünftigen Tierschützern vor Augen führen kann, dass es für Tiere auch Schattenseiten gibt und man sie gut behandeln muss. Als Dankeschön bekam sie von uns einiges an Katzenfutter mit, das die Schüler mit ihren Eltern bereitwillig gespendet hatten. Auch gestalteten wir im Kunstunterricht Katzenbilder, die im Katzenhaus aufgehängt werden.

 

 
























Charlottes Abenteuer

Charlotte hat eine Angewohnheit, von der ich nicht begeistert bin!

Sie begleitet mich und unsere beiden Hunde bei unseren Spaziergängen, die oft Fahrradwege (Autos!), Spaziergänger(Hunde !) und eben auch Fahrradfahrer kreuzen. Ich schleiche mich noch so heimlich davon, plötzlich- wie aus dem Boden gewachsen- steht Charlotte hinter uns begleitet uns tapfer..

Gestern war wieder so ein Tag, tapfer marschierte Charlotte mit, wir gingen gewohnte Wege, am Bach entlang, plötzlich kamen zwei Fahrradfahrer vorbei, Charlotte verschwand im Gebüsch …. Die Gewohnheit zeigt, nach ein paar Meter tauchte das Tier wieder auf…. Dieses mal nicht! Da der Weg 500 Meter von unserem zu Hause weg ist, dachte ich mir nicht so viel dabei, Charlotte kennt hier jeden Grashalm…. Dachte ich, ohne Sorgen drehte ich um, zwar immer wieder rufend, aber mit dem Hintergedanke: „ kein Problem“ Charlotte findet spielend nach Hause.

Wir haben Gäste erwartet und ich war in Zeitnot, Tisch gedeckt….vor die Türe gerannt…Charlotte gerufen…. Salate vorbereitet….Charlotte gerufen…. Servietten gefaltet……ja jeder weiß was kommt……gerufen,…keine Charlotte in Sicht.

Nach einer halben Stunde war es aus mit meiner Ruhe, auf dem Herd brodelte es, mein Mann Arwed mußte jetzt hier einspringen, Charlotte muß gesucht werden, mein Bauchgefühl schlug Alarm!

Arwed radelte an die Stelle am Bach, wo Charlotte verschwunden war, kam nach fünf Minuten zurück, mit einem vielsagenden Blick.

Ich stürzte hinaus, Arwed machte seine Satteltasche auf und heraus blickte eine sehr kleinlaute Charlotte!

 

 


Robin

Sonntag am Abend 20.30 Uhr, meine Freundin ist völlig aufgelöst am Telefon, bei ihr liegt ein abgemagerter Kater vor der Tür und hat Schaum vor dem Maul.

Unser Hilfsprogramm wurde sofort gestartet… das ängstliche und scheue Tier mit viel Mühe eingefangen und in die Notsprechstunde nach Aichach gefahren.

Nach ausführlichen Untersuchungen wurde festgestellt,dass viele Zähne unter Eiter stehen oder bereits verfault waren, das Tier hatte große Schmerzen beim Fressen und wäre fast verhungert.

Die Zähne von Robin wurden gerichtet, gleichzeitig wurde das Tier kastriert, entwurmt und entfloht.

Meine Freundin pflegte Robin mit großer Liebe und stellte ihn somit wieder auf die „Pfoten“. Jetzt ist er geheilt wieder in die Freiheit entlassen, dafür danke ich ihr sehr!

Ja…. und wer taucht jetzt regelmäßig bei ihr auf, zwar noch vorsichtig und scheu um sich sein Futter zu holen?

Ich könnte mir vorstellen, dass Robin nach einigerZeit ein Familienkater wird….. ich drücke ihm ganz fest die Daumen.

(Renate Loquai)

   

Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen an Tieren genau so geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.

Diesen sehr bemerkenswerten Satz sprach schon vor so langer Zeit....Leonardo da Vinci

 

 

 Liebt die ganze Schöpfung Gottes,

das gesamte All wie auch jedes Sandkörnchen.

Jedes Blättchen liebt, jeden Sonnenstrahl Gottes!

Liebt die Tiere, liebt die Pflanzen , liebt jegliches Ding. Wer jegliches Ding liebt, wird auch das Geheimnis Gottes erfassen.

Hat er es einmal erfasst, so wird er es auch Tag für Tag immer mehr erkennen.

Und schließlich wird er die ganze Welt lieben in ungeteilter, allumfassender  Liebe.

Liebt die Tiere.

Gott hat ihnen die Uranfänge des Denkens und die ungetrübte Freude gegeben.

Die stört ihnen nicht, quält sie nicht,

nehmt ihnen nicht die Freude, wieder setzt euch nicht dem Gedanken Gottes.                                                                  Fjodor M.Dostojewskij

 

 Liebe Katzenfreunde. 

Wenn man im Tierschutz tätig ist, dann durchlebt man in der Regel häufig ein Wechselbad der Gefühle. Erfolge und Niederlagen, Freude und Trauer, Sympathie und Ablehnung von den Mitmenschen – all dies erleben und erfahren wir beinahe täglich hautnah.

 

Gerade in letzter Zeit muss unser Verein häufig Katzen aufnehmen, die sich nicht oder nicht mehr verstehen. Hier kommt es zu regelrechten Dramen –und das nicht nur zwischen den Katzen. Auch die Menschen, denen die Katzen gehören und die sich nun wohl oder übel von einem Tier trennen müssen, leiden oft furchtbar.

 

Doch ich möchte hier in diesem kleinen Beitrag nicht nur schwarz malen. Auf dem beigefügten Bild sieht man sehr deutlich, wie gut Katzen sich in aller Regel verstehen, und dass sie dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit wie kaum ein anderes Wesen auch ausdrücken können.

 

 

 

Der große Charme der Katzen

besteht in ihrem alles übertreffenden Egoismus,

ihrer Nonchalence gegenüber Verantwortung

und ihrer Abneigung, sich auf ehrliche Weise ihr Brot zuverdienen.

( Robertson Davies )

 

 

 

 

Ein Tierfreund zu sein gehört zu den größten seelischen Reichtümern der Welt  

( Richard Wagner )   

 

 

Das Leben und dazu eine Katze. Das gibt eine unheimliche Summe, ich schwör`s euch!

(Rainer Maria Rilke)

 

 

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt-durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen

(Ernest Hemingway)

 

 

Eine Katze liegt nur schläfrig herum und ganz langsam verändert sich die Welt von alleine zu einer Welt voller Gemütlichkeit und Zufriedenheit.


 

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